Moin  

so wie die Natur im schönen Frühling immer bunter wird, so wird es im Mai auch bei uns wieder vielfältig. Wir haben spannende Veranstaltungen, die dazu einladen, Nachmittage und laue Frühlingsabende mit uns zu verbringen.

So zum Beispiel Anfang Mai – denn dann wird der Anscharcampus bunt, fröhlich und zum Hotspot für alle, die Lust auf das Reperatur & Upcycling Festival haben. Ebenso ist etwas für diejenigen dabei, die nicht vor Ort sind: Die Liveability Talks gehen mit dem ehemaligen Bürgermeister von Riga online ins Gespräch. Für Juni kann bereits der 11.06. rot im Kalender angestrichen werden. Wir empfangen Jens Siegert für eine Lesung mit Gespräch über sein Werk "Wohin treibt es Russland?".

Wie immer gibt es natürlich inspirierende Berichte aus den letzten Wochen – Einblicke in unsere Arbeit und Updates aus den Projekten. Und natürlich last but not least, Insiderwissen aus unserem Netzwerk.

Viel Spaß beim Lesen!

 
Was steht an?
Eine Perseon sitzt vor einem Stuhl und bemalt diesen neu. Es handelt sich hierbei um Upcycling.
Nachhaltig & kreativ: Komm zum Reparatur & Upcycling Festival!

Am 10. Mai wird der Anscharcampus zum Hotspot für alle, die Lust auf Reparieren, Upcycling und bewussten Konsum haben! Beim Reparatur & Upcycling Festival kannst du einen Tag lang Neues lernen, kreativ werden und dich inspirieren lassen. Es erwarten dich:

  • Upcycling- & Reperatur-Workshops
  • Vorträge & Talks zu Zero Waste & Kreislaufwirtschaft
  • Kreativmarkt für nachhaltige Produkte lokaler Künstler*innen
  • Essen & Getränke – regional & umweltfreundlich

Dazu gibt’s Live-Musik und eine musikalische Installation für die perfekte Festivalatmosphäre! Das Festival wird in Kooperation von der Heinrich-Böll Stiftung, dem Zero Waste Kiel e.V. und dem Anscharcampus durchgeführt und gefördert durch Interreg Baltic Sea Region, kofinanziert durch die EU.

10. Mai | 10:00 - 19:00 Uhr | Kiel - Wik

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Ein Portrait von Mārtiņš Staķis, ehemaliger Bürgermeister von Riga.
Liveability Talks im Mai: Einblicke in die Stadtentwicklung mit Mārtiņš Staķis, ehemaliger Bürgermeister von Riga!

Das Online-Format unseres Interreg-Projekts Liveability geht in die nächste Runde: In der nächsten Ausgabe freuen wir uns, Mārtiņš Staķis, Mitglied des Europäischen Parlaments und ehemaliger Bürgermeister von Riga, als Sprecher begrüßen zu dürfen. Staķis teilt seine Erfahrungen mit einem top-down-orientierten Führungsansatz und reflektiert, was es bedeutet, eine europäische Hauptstadt zu führen, und wie er eine nachhaltige, menschenzentrierte und zukunftsorientierte Stadtentwicklung vorangetrieben hat.

Die Reihe Liveability Talks bietet wertvolle Einblicke in innovative Ansätze zur Stadtgestaltung und ist eine großartige Gelegenheit, den eigenen Horizont zu erweitern.

Möchtest du teilnehmen? Dann melde dich schnell an! Die Veranstaltung ist kostenfrei!

15. Mai | 13:30 - 15:00 Uhr | online

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Russlandflagge mit den Farben Weiß, Blau, Rot. "Wohin treibt es Russland?"
Russland nach Putin – Eine Lesung mit Jens Siegert zu seinem Werk "Wohin treibt es Russland?"

Eines Tages wird es ein Russland nach Putin geben. Was dann? Der Russland-Experte Jens Siegert analysiert das politische System, historische Machtstrukturen und gesellschaftliche Entwicklungen. Er zeigt Szenarien auf, wie sich Russland verändern könnte – und was das für Europa bedeutet. Fundiert, verständlich und voller Insiderwissen aus jahrzehntelanger Arbeit in Moskau und Brüssel. Ein spannender Blick auf ein Land zwischen Autokratie, Orthodoxie und der Hoffnung auf Demokratie.

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit Jens Siegert und sind gespannt auf die Lesung, sowie auf ein anschließendes Gespräch bei gemütlicher Atmosphäre und erfrischenden Getränken im Dachgeschoss des Haus 1/ Coworkhauses im Anscharpark.

11. Juni | 19:00 - 21:00 Uhr | Kiel - Wik

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Hinter den Kulissen 
Auf grünem Hintergrund liegt einer Mehrfachsteckerleiste. In dieser und an dem Stecker selbst wachsen grüne Pflanzen. Darüber steht: ZukunftsEnergien. Ab Mai 2025.
ZukunftsEnergien – die Brücke zwischen Erinnerungsarbeit und
aktivem Zukunftshandeln

Wie können wir aus der Geschichte der Atomenergie lernen und gleichzeitig eine nachhaltige Zukunft gestalten? Mit dieser Leitfrage startet das aus den Internationalen Aktionswochen entsprungene Projekt ZukunftsEnergien an fünf verschiedenen Schulen in Schleswig-Holstein.

Das Projekt knüpft an die langjährige Erinnerungsarbeit zu Tschernobyl und Fukushima an. Zum Auftakt berichten Zeitzeug*innen von ihren persönlichen Erfahrungen. In Gesprächsrunden kommen Schüler*innen mit den Gästen ins Gespräch und entwickeln auf dieser Basis eigene Projektideen. Dabei geht es auch um die UN-Nachhaltigkeitsziele und die Frage, wie Zukunft aktiv gestaltet werden kann.

Das Projekt ZukunftsEnergien verbindet Erinnerungsarbeit, Austausch und aktives Handeln – und ermutigt Jugendliche, mit Kreativität und Engagement selbst Zukunft zu gestalten.

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Drei Personen stehe in einem Gespräch nebeneinander. Zwei der Personen werden von einer Mikrofon haltenden Person interviewt.
Digital souverän unterwegs mit unserem Open Online Kurs von SEE-digital

Innerhalb des SEE-digital Netzwerks vom Digital Learning Campus (DLC) entwickeln wir als Projektpartnerin einen MOOC – einen "Massive Open Online Course". Der Kurs wird Menschen in der digitalen Entwicklung unserer Lebenswelt begleiten, inspirieren und unterstützen. Unser Lernangebot will zu einem selbstbestimmten und souveränen Umgang mit digitalen Tools und Daten verhelfen.

Ende März präsentierten wir im Rahmen des SEE-digital Opening auf dem Campus der FH Kiel unser Projekt in einem interaktiven Format. Wie genau das ausgesehen hat, kannst du schnell erfahren – klick dich ins Video und erhalte Einblicke in unsere Arbeit, in unser Projekt und in das gelungene Opening.

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Images Of – Lateinamerika. Produkkatalog.
Adiós Images of – Lateinamerika!

Unser Projekt Images of – Lateinamerika ging im April 2025 zu Ende – und hinterlässt ein starkes Netzwerk sowie vielfältige Ergebnisse aus zwei Jahren internationaler Zusammenarbeit. Alle während des Projekts entstandenen Podcasts, Videos, Bilderserien, Bildungsmaterialien uvm. sind jetzt in einem Produktkatalog gebündelt und frei zugänglich. Der Katalog lädt ein, die Inhalte weiterzudenken, anzuwenden und globale Perspektiven in Bildungs- und Projektarbeit einzubringen.

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Gut zu wissen
In einer Denkblase steht: Was ist eigentlich?
Was ist eigentlich die „Stunde Null“ – und warum ist das ein Mythos?

Der 8. Mai 1945 – das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa – wurde in der Nachkriegszeit oft als sogenannte „Stunde Null“ bezeichnet. Gemeint war ein kompletter Neuanfang: ein politischer, moralischer und gesellschaftlicher Schnitt. Doch so einfach war es nicht.

Der Begriff verschleiert, dass viele Kontinuitäten blieben: alte Eliten blieben im Amt, Täter wurden selten zur Rechenschaft gezogen, antisemitische und rassistische Einstellungen wirkten fort. Auch viele der Strukturen, die den Nationalsozialismus getragen hatten, überlebten – in Behörden, Justiz, Gesellschaft.

80 Jahre später lohnt der Blick hinter diese Erzählung. Denn Erinnerung heißt nicht nur Gedenken – sondern auch kritisches Hinterfragen dessen, was wir über unsere Geschichte zu wissen glauben.

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Neues aus unserem Netzwerk
Grüner Hintergrund mit einer Sprechblase und einem Fragenzeichen darin.
Weiterbildungen für Vereinsaktive – "Schweigen ist nicht neutral" & "Rechtssicher geschützt vor Rechts"

Was dürfen Vereine sagen? Wo endet Neutralität? Zwei digitale Veranstaltungen der Heinrich-Böll-Stiftung RLP und der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus geben im Mai Antworten:

Am 7. Mai geht es um die Frage, warum „Schweigen nicht neutral“ ist – und wie Vereine Haltung gegen menschenfeindliche Positionen zeigen können. Am 21. Mai folgt der Workshop „Rechtssicher geschützt vor Rechts“, der erklärt, wie sich Vereine in Satzung und Praxis klar gegen Rechts positionieren können, ohne ihre Gemeinnützigkeit zu gefährden.

Beide Veranstaltungen finden online statt und sind kostenlos. Anmeldung unter: schroeder@boell-rlp.de

Ab 07. Mai & 21. Mai | Online

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Ein Bild eines Kleingartens. Zu sehen sind Blumen und Obst- und Gemüsebeete.
„Jedermann Selbstversorger?“ – Künstlerische Forschung zu Garten-stadt, Kleingärten und ökologischer Verantwortung

Die Ausstellung "Gartenstadt revisited" im Anscharpark, kuratiert von Sigrun Drapatz und Anne Katrin Ströh, verbindet künstlerische Forschung mit ökologischen, gesellschaftlichen und aktivistischen Fragen. Im Zentrum steht die Idee des Gartens als Ort der Versorgung, der Selbstermächtigung und des sozialen Wandels.

Historisch nimmt die Ausstellung ihren Ausgang in Schleswig-Holstein. Sie folgt der Spur vom wilden Laubenleben über das Gartenstadtmodell der 1920er Jahre – mit dem berühmten Kieler Grüngürtel und der Siedlung Hammer – bis zu heutigen Initiativen wie Permakultur und urban gardening. Dabei geht es auch um aktuelle Fragen: Was haben frühere Visionen von Selbstversorgung mit heutigen Klima- und Gerechtigkeitsbewegungen zu tun? Wo überschneiden sich ökologische Ideale von rechts und links? Wie vielfältig sind die heutigen urbanen Gartenformen?

09. Mai | 15:00 - 18:00 Uhr | Kiel - Wik

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Die Weltkugel. Auf ihr steht geschrieben: nachgefragt.
Gespräche mit unseren Auslandsbüros: Trumps Angriff auf die Zivilgesellschaft – und wie sie sich wehrt

In den USA geraten Medien, NGOs, Universitäten und marginalisierte Gruppen zunehmend unter Druck. Die autoritäre MAGA-Bewegung bedroht demokratische Strukturen – doch der Widerstand wächst. Neue Allianzen entstehen, Proteste füllen die Straßen, juristische und kulturelle Gegenwehr formiert sich.

Was können wir in Europa daraus lernen? Darüber sprechen unsere Kolleg*innen der Petra-Kelly-Stiftung mit Ella Müller, Leiterin des Programms „Democracy“ der Heinrich-Böll-Stiftung in Washington, D.C. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Nachgefragt – Gespräche mit unseren Auslandsbüros“ und wird live auf YouTube gestreamt.

13. Mai | 18:00 Uhr | Online 

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Stimme des Monats
In einer weißen Sprechblase auf grünem Hintergrund steht:  Margot Friedländer. Holocaust-Überlebende, aktiv in der Erinnerungsarbeit.

Margot Friedländer in einem Interview mit der "Vouge" im Juni 2024:

"Schaut nicht auf das, was euch trennt. Schaut auf das, was euch verbindet."

 

Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein
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