Propaganda kennen die meisten aus dem Geschichtsunterricht und ordnen sie daher als etwas Historisches ein. Doch Propaganda wandelt sich mit der Zeit und, ob wir es wollen oder nicht, finden wir sie noch immer in den Medien. Aus Plakaten, Flugblättern und Wahlkampf wurden Fernsehsender, Influencer*innen oder Webseiten, die noch immer das gleiche Ziel haben: die Gefühle, das Denken und das Handeln der Menschen so zu manipulieren, dass sie auf ihre Seite gezogen werden. Die Schwierigkeit liegt heute darin, Propaganda von seriösen Quellen zu differenzieren und kritisch einzuordnen.
Social-Media-Plattformen sind am anfälligsten für Fake-News. So kann Propaganda auch für das Schüren gesellschaftlicher Unsicherheit statt für spezifische politische Ziele genutzt werden. Emotionale Zuspitzung und Hetze wirken polarisierend und werden vor allem von Akteur*innen mit populistischen Zielen verwendet. Erkennen kann man sie 1. an zugespitzter Sprache, 2. an der Vertrauenswürdigkeit der Quelle bzw. der Finanzierung hinter dem Beitrag und 3. an dem Ziel des Beitrags. Ein Beitrag ist besonders auffällig, wenn die Inhalte nicht über vertrauenswürdige Quellen, eindeutige Autor*innen oder neutrale Sprache verfügen. Weitere Warnzeichen sind KI-generierte Bilder und auffällige Kommentare, die oft von Bots gepostet werden, um den Beitrag realistischer und glaubwürdiger darzustellen.
Wir empfehlen also, alles, bei dem ihr euch nicht sicher seid, lieber nicht zu teilen, nicht damit zu interagieren und es vor allem nicht für bare Münze zu nehmen. Bleibt aufmerksam und kritisch! |